Land und Territorium - Geschenk Gottes für das Leben

Die beiden seit Jahrzehnten im Chocó tätigen deutschen Ursula Holzapfel und Ulrich Kollwitz, Vertreter in der Kommission "Leben, Gerechtigkeit und Frieden" berichten von Erfolgen nach langjähriger Unterstützungsarbeit, die oft aussichtslos erschien.

Die Menschen im Chocò hoffen auf Gehör für die Menschenrechtsverletzungen

2 gute Nachrichten

1. Der Hirtenbrief der Bischöfe in Kolumbien, in dem die Bischöfe die Ansprüche der Indianer und Afrogemeinden auf ihren kollektiven Landbesitz verteidigen und der auch auf die Gefahren der grossen Wirtschaftsprojekte hinweist, die im Namen des "Fortschritts" und der "Entwicklung" zur Zerstörung dieser einzigartigen Naturschätze führen, findet öffentliche Aufmerksamkeit.

2. Eine Klage bei der interamerikanischen Kommission für Menschenrechte in Washington wurde nach dem Attentat der Paramilitärs vom 18. November 1999 auf ein Boot der Diözese Quibdó, dem der damalige Pfarrer von Bellavista, der 34jährige Jorge Luis Mazo und der 24jährige baskische Freiwillige Iñigo Eguiluz zum Opfer fielen, eingereicht. Nun kam der Bescheid der Kommission, dass die Klage als Kollektivklage angenommen wird. Das gibt uns allen natürlich Hoffnung, dass Gerechtigkeit und Wiedergutmachung doch eines Tages auch den Menschen hier im Chocó zuteil werden kann. Nun beginnt die Beweisaufnahme.

Der Originalbericht: Download
 


Bericht vom 16.05.2011

X

Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden. Mehr Informationen