Kolumbien zwischen Kriegsinteressen und Friedensprozess

Am 04. Mai finden im Rahmen der Neuen Spielräume im Spielboden Dornbirn ein interessanter Vortrag zum Friedensprozess in Kolumbien statt. Am Podium wird u.a. auch Daniel Sperl, unser Koordinator der Chocó-Partnerschaft über die aktuellen Entwicklungen vor Ort berichten und sich im Anschluss der Diskussion stellen.

Kolumbien zwischen Kriegsinteressen und Friedensprozess

Am 2. Oktober 2016 ließ Präsident Juan Manuel Santos die Bevölkerung über das Friedensabkommen mit der Guerillagruppe FARC-EP abstimmen. Der Ausgang schockierte die Welt: Wie konnte eine (wenngleich sehr knappe) Mehrheit gegen „den Frieden“ stimmen? Das Abkommen wurde schließlich, nach einigen Anpassungen, über ein Verfassungsgesetz direkt vom Kongress ratifiziert.

Wie kam es nach 52 Jahren Bürgerkrieg überhaupt zu erfolgreichen Friedensverhandlungen? Wer machte Stimmung gegen das Abkommen und was sagen GegnerInnen und BefürworterInnen heute? Wer verdient am Krieg in Kolumbien, wer sind die Leidtragenden bis heute und was hat das alles auch mit uns hier in Vorarlberg zu tun? Was bedeuten Frieden und Friedenserziehung in diesem Kontext?

Zu diesen und weiteren Fragen werden verschiedene AktivistInnen und ExpertInnen Hintergrundinformationen liefern und die aktuelle Situation in Kolumbien aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten.

Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Klimabündnis Vorarlberg.

ReferentInnen:

Stephan Suhner (Arbeitskreis Schweiz-Kolumbien, Bern)

Carolina Osorio Rogelis (Beraterin der Nationalen Planungsabteilung für ländliche Entwicklung und Friedensaktivistin, Bogotá)

Daniel Sperl (Klimabündnis Vorarlberg, Koordination Partnerschaft Vorarlberg-Chocó)

Moderation: Alicia Allgäuer (Neue Spielräume)

Wann: 4. Mai 2017; ab 19:30 Uhr

Wo: Spielboden Dornbirn - Kinosaal

Eintritt: 7 Euro

PROGRAMM ZUM DOWNLOAD!

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