Von 16. bis 22. September 2026 hieß es in ganz Österreich wieder gemeinsam #MeterMachen. Unter dem Jahresthema „Mobilität für alle Generationen“ beteiligten sich heuer 626 Städte und Gemeinden mit über 640 Aktionen an der EUROPÄISCHEN MOBILITÄTSWOCHE (EMW) – rund 100 Aktionen mehr als im Vorjahr.
Damit zählt Österreich erneut zu den stärksten Teilnehmerländern Europas. Im Mittelpunkt standen faire, leistbare und selbstbestimmte Mobilität für alle – insbesondere für Kinder, Jugendliche, Senior:innen und mobilitätseingeschränkte Personen.
In Neusiedl am See wurde der Rathausplatz unter dem Motto „64 Felder für mehr Platz“ zum riesigen Schachbrett – ein spielerisches Plädoyer dafür, wie viel Raum für Menschen in einem Platz steckt. In der Südsteiermark zeigten Edgar und Ella mit dem RegioBus zwischen Leibnitz und Leutschach, wie gut man auch im ländlichen Raum ohne eigenes Auto unterwegs sein kann. Kärnten war mit bunten Straßenbemalungen und Radtouren ganz vorne dabei.
Beim Rad- und Fußverkehrsgipfel in Eisenstadt stand die Sicherheit der Jüngsten im Fokus: Mit dem KinderBlick-Checker – einem Periskop auf Kinderaugenhöhe – wurde sichtbar, welche Sichtbarrieren und Gefahrenstellen Kinder im Straßenraum erleben.
Österreichweit sorgten das Mobilitätsbingo mit kleinen Alltags-Challenges und Preisen wie einem KlimaTicket sowie die #MeterMachen-Challenge gemeinsam mit Österreich radelt und Österreich zu Fuß für Bewegung: Gemeinsam wurde die rund 7.650 Kilometer lange Sun Route erradelt. Den Höhepunkt bildete wie jedes Jahr der Autofreie Tag am 22. September, an dem Straßen und Plätze zu Orten für Menschen statt Autos wurden.
Den gemeinsamen Startschuss gab Mobilitätsminister Peter Hanke mit Karin Zipperer (Präsidium der Mobilitätsverbünde Österreich), Sabine Stock (Vorständin ÖBB Personenverkehr) und Michael Kögl (Vizebürgermeister von St. Pölten und Vorsitzender des Städtebund-Fachausschusses Verkehr). „Mobilität bedeutet Teilhabe und Sicherheit“, betonte Hanke.
Das gemeinsame Bild steht für das, was die EMW ausmacht: Bund, Städte und Gemeinden, Bahn und Verkehrsverbünde ziehen an einem Strang.
Auch die zehn österreichischen Pionier-Großstädte, die sich im Rahmen ihrer Strategien für Klimaneutralität bis 2040 engagieren, nutzten die Europäische Mobilitätswoche, um ihre Maßnahmen sichtbar zu machen. Für sie ist die EMW ein wichtiger Anlass, um ihre Mobilitätsstrategien durch konkrete Projekte und Aktivitäten erlebbar zu machen.
Graz verwandelte den Hauptplatz am Autofreien Tag zum 27. Mal in ein großes Mobilitätsfest. Wien verband mit der Grätzloase Stumpergasse und „Gehen im Sitzen“ Bewegung und Nachbarschaft. Linz zeigte beim PARK(ing) Day, was in einem Parkplatz steckt. Innsbruck bot vom Stadtspaziergang bis zur Schulwegaktion „Äpfel & Zitronen“ ein Programm für alle Generationen. Salzburg lud zum Mobilitätstag, St. Pölten zum Tag der aktiven Mobilität, Villach zum großen Mobilitätstag „Mobilität für alle“ und Wiener Neustadt zum Fahrrad- und Mobilitätstag „Radkultur für alle“. Klagenfurt setzte einen Akzent für barrierefreie Busse.
Ein großes Dankeschön an alle Gemeinden, Städte, Schulen, Betriebe, Organisationen, Verkehrsverbünde und den zahlreichen freiwillig Engagierten, die die EMW 2026 zu einem Erfolg gemacht haben. Die nächste EUROPÄISCHE MOBILITÄTSWOCHE findet von 16. bis 22. September 2027 statt. Melden Sie sich für den Newsletter an, damit Sie keine Neuigkeiten verpassen – wir freuen uns, wenn Sie wieder mit uns #MeterMachen!
Die EUROPÄISCHE MOBILITÄTSWOCHE ist eine Europäische Initiative und findet jedes Jahr von 16. bis 22. September statt. In Österreich wird die EUROPÄISCHE MOBILTÄTSWOCHE vom Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) im Rahmen der Klimaschutzinitiative klimaaktiv mobil koordiniert.
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